Am Ende eines Geschäftsjahres werden die Aktiv- und Passivkonten abgeschlossen, d.h. es wird Vermögen und Kapital einander gegenüber gestellt. Die Saldi der Abschlüsse der einzelnen Konten werden in die Bilanz übertragen. Dabei ist zu beachten, dass die Summe der Aktiven gleich gross ist wie die Summe der Passiven, also das Vermögen hält sich mit den Schulden die Waage (bilancia (it)).

Gliederung der Bilanz

Die Vermögens- und Kapitalkonten werden in der Bilanz einander gegenübergestellt und in einer gewissen Reihenfolge aufgestellt.

Die Aktiven werden unterteilt in Umlauf- und Anlagevermögen. Zum Umlaufvermögen gehören Vermögensteile, die kurzfristig in flüssige Mittel umgewandelt werden können. Die Reihenfolge der Konten wird nach deren Liquidierbarkeit aufgeführt. Zum Anlagevermögen gehören alle Vermögenswerte, die der Unternehmung langfristig zur Leistungserstellung zur Verfügung stehen.

 

Die Passiven werden in Fremd- und Eigenkapital unterteilt. Das Fremdkapital umfasst die kurz- und langfristigen Verbindlichkeiten (Schulden) gegenüber Dritten. Kurzfristige Schulden sind innert 1 Jahr zahlbar, längerfristige Schulden haben eine Zahlungsfrist von mehr als 1 Jahr. Die Konten werden nach ihrer Fälligkeit eingereiht. Das Eigenkapital stellt die Verpflichtung der Unternehmung gegenüber den Geschäftseigentümern dar.

Dreispaltige Bilanz

Eine korrekt gegliederte Dreispaltige Bilanz sieht beispielsweise wie folgt aus:

bilanz

Typische Konten verschiedener Branchen

Anhand der Konten einer Unternehmung lässt sich auf deren Branchenzugehörigkeit schliessen. Dabei kann unterschieden werden in Handels-, Produktions- oder Dienstleistungsbranche. Im Handel sind typische Konten Warenvorräte, Warenbestand o.ä. und in der Produktion trifft man häufig Rohmaterialvorrat, Maschinen o.ä.

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