Geschichte

Bereits bei den Ägyptern, später bei den Griechen und Römern wurden Einnahmen und Ausgaben schriftlich festgehalten. Die spätere Nachverfolgbarkeit von geschäftlichen Transaktionen war bereits früh gegeben. Die doppelte Buchhaltung geht auf das 14 Jahrhundert zurück und entwickelte sich in Italien. Daher stammen auch einige Begriffe aus dem Italienischen (bspw. Bilanz).

Bedeutung

In der Praxis stellt das Rechnungswesen das bedeutendste Hilfsmittel zur Unternehmensführung bereit. Die Zahlen geben Auskunft über Vermögen und Schulden der Unternehmung und den finanziellen Erfolg der unternehmerischen Tätigkeit. Das Rechnungswesen bildet damit die Basis für das unternehmerische Handeln und die Basis für betriebswirtschaftliche Entscheidungen.

Das Rechnungswesen hat unter anderem die Aufgabe, das Vermögen und die Schulden einer Unternehmung in einer Bilanz festzuhalten und die Aufwände und Erträge aus unternehmerischer Tätigkeit in der Erfolgsrechnung zu erfassen.

Buchführungspflicht

Juristische Personen, sowie Einzelunternehmen und Personengesellschaften mit einem Umsatzerlös grösser als CHF 500’000.- sind gemäss OR 957 buchführungspflichtig. Die Buchführungspflicht bildet die Grundlage der Rechnungslegung und muss laut OR 957a folgenden Kriterien genügen:

  1. vollständige, wahrheitsgetreue und systematische Erfassung der Geschäftsvorfälle und Sachverhalte
  2. Belegnachweis für die einzelnen Buchungsvorgänge
  3. Klarheit aufweisen
  4. Zweckmässigkeit mit Blick auf die Art und Grösse des Unternehmens
  5. Nachvollziehbarkeit

Ziel der Rechnungslegung ist es Aussenstehenden schnell einen Überblick der wirtschaftlichen Lage des Unternehmens zu bieten. Aus diesem Grund hat sich die Buchführung und Rechnungslegung nach gewissen Standards etabliert.

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